Mittelschüler haben ihre Zeugnisse in der Tasche

Insgesamt 42 Absolventen feierten ihren Abschied. Die Aussichten auf dem Arbeitsmarkt sind gut.

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Ehrungen: Als Beste wurden Christine Lambrecht mit einem Notendurchschnitt von 1,89, Lena Frauenknecht 2,0, Mirjeta Ashami 2,0, Jennifer Kamm 2,0 und Christian Fruth 2,11 bei der Veranstaltung geehrt.

Auf ihre Leistungen konnten die 42 Schülerinnen und Schüler der Mittelschule Weinbergerstraße, ihre Lehrkräfte und die Eltern stolz sein - alle erreichten die Mittlere Reife. Dienstagabend feierten die beiden 10. Klassen ihren Abschluss. Gekommen waren zu dieser Feierstunde auch Schulrat Christoph Weigert und die Schulreferentin des Stadtrates Gisela Burger. Nach der Andacht, die von den Religionslehrern Bruder Vinzenz, Bernd Bischoff und Diakon Xaver Bösl gestaltet wurde, begrüßte Rektorin Petra Zeitler die vielen Gäste. In ihrer Rede stellte die Schulleiterin fest, dass nun nach zehn Jahren ein Abschnitt abgeschlossen wurde. Besonders freute sie, dass alle die Mitlere Reife geschafft haben. Allerdings sei die Zeit des Lernens für das Leben nicht vorbei.

Sie verglich die Zukunft der jungen Menschen mit einer sportlichen Herausforderung wie den kürzlich stattgefundenen "Roth Challenge". Dort bräuchten die Teilnehmer viel Motivation, würden aber durch das Glücksgefühl im Ziel entschädigt. "Ihr seid alle Gewinner", rief sie den Absolventen zu. Nach insgesamt 11 000 Stunden sei nun das Ende erreicht. Sie freute sich mit den Schülern, dass diese zur Zeit beste Chancen auf dem Arbeitsmarkt hätten. Sie haben nun das "Tor zur beruflichen Zukunft" aufgeschlossen. Elf der Abschlussschüler wollen auf eine weiterführende Schule gehen. Petra Zeitler wünschte allen Ausdauer und Kraft. Schulrat Christoph Weigert, der wieder an die frühere Wirkungsstätte zurückgekehrt war, stellte die Herzensbildung durch die Lehrer ins Zentrum seiner Rede. Er hob den Respekt hervor, den die M-Schülerinnen und Schülern aktuell bei der Wirtschaft genießen. Sie hätten beste Möglichkeiten, Arbeitsplätze zu bekommen. Ihr Zeugnis werde mit dem Realschulabschluss gleichgesetzt. Stadträtin Gisela Burger überbrachte die Glückwünsche des Oberbürgermeisters Thomas Thumann. Die Stadt tue alles für eine bessere Bildung ihrer Schüler, sie leiste hohe Investitionen auf diesem Sektor. Sie sprach die Hoffnung aus, dass die Jugendlichen auch in der Stadt bleiben, denn wir brauchen hier gebildete Menschen wie die Absolventen, die mit ihrer Leistung einen wichtigen Grundstock dafür gelegt haben. Elternbeiratsvorsitzende Karin Wirth dankte der Schule und den Lehrern. Durch Fleiß und Geschick stehe jetzt den jungen Menschen die Welt offen. Für die Schüler sprachen Dilara Bal und Besnik Kucuku. Sie hätten ein "angenehmes Jahr" hinter sich gebracht. Die Klassenleiter Martina Rindsberg und Roland Hutschenreiter ließen in lockerer Form das jahr Revue passieren und wünschten "Macht's guat." Musikalisch umrahmt wurde die Feier von vier Achtklässlerinnen.

Text und Bild: Neumarkter Tagblatt

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