Wald-Windpark Zieger
Was hat der Wald mit dem Windpark zu tun?
Der Wald-Windpark Zieger hat Besuch!


Die Klasse 6 c der Mittelschule Weinbergerstraße in Neumarkt erkundete mit ihrer Klassenlehrerin Frau Sigrid Dietl und der Fachlehrerin Frau Nadja Dibs-Friedl den Wald-Windpark „Zieger“, der zwischen Unterbuchfeld und Lengenfeld liegt.

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Schon während der Busfahrt wurden die Schüler auf Windräder eingestimmt, denn einige waren bei der Fahrt über die Höhen zu sehen. Am Parkplatz angekommen bestaunten wir das riesige Windrad, neben dem unser Bus richtig klein aussah. Und da kamen auch schon die beiden Förster, Herr Forstbetriebsleiter Erwin Engerer mit seiner Dackelhündin Trixi und dem Referendar Herrn Andreas Nenninger.

Zuerst schauten wir uns natürlich das Windrad genauer an  und Herr Engeßer  nannte  uns  beeindruckende Zahlen. So haben die Rotoren einen Durchmesser von 82 Metern und die Gesamthöhe beträgt 138 Meter. Staunend hörten wir, dass eines der Windräder 5 Millionen Euro kostet und im „Zieger“ stehen ja 5 solcher RiesenMit ihnen können 8 000 Haushalte mit Strom versorgt werden und dabei erfolgt eine Einsparung  von 18.000 Tonnen CO². Für uns ein kaum vorstellbarer Wert. Wir erfuhren, dass Windräder von den nächsten Ortschaften mindestens 800 Meter entfernt sein müssen. Kurz danach kam Herr Xaver Fuchs, der einen  Schlüssel für die Windräder besitzt, vorbei und so hatten wir das Glück, das Innere eines Windrades zu sehen. Niemand von uns konnte sich vorstellen, wie es wäre, die endlose Steigleiter hinaufzuklettern, auch nicht mit einer Sicherungsleine. Der Hall, als wir am Ende der Besichtigung so richtig schreien durften, schlug uns deutlich von oben entgegen. Das hätten wir nicht gedacht!


Anschließend bekamen die einzelnen Reportergruppen ihre zusätzlichen Aufgaben zu den Themen:

  1. Wieviel Platz benötigt ein Windrad?

  2. Welche Tierspuren können wir entdecken?

  3. Wir bestimmen Pflanzen und Bäume im Umkreis unserer Picknickstelle.

  4. Wie viel Energie liefern die Bäume ungefähr, die auf einem Viertelhektar wachsen?

Natürlich hatten Herr Engeßer und Herr Nenninger Hilfsmittel für uns bereitgestellt und auch unsere beiden Lehrerinnen halfen uns bei der Lösung der Aufgaben, die wir dann während der Pause unseren Klassenkameraden vorstellen sollten.
Nach teilweise anstrengenden und lustigen Untersuchungen und Berechnungen, hieß es erst einmal einen riesigen „Adlerhorst“ aus abgestorbenen Bäumen, Ästen und Zweigen zu bauen, so dass wir gemütlich sitzen und die spendierten Brezen und Apfelsaftschorlen verzehren konnten. Nebenbei hörten wir, was die anderen so geleistet hatten. Besonders interessant waren natürlich die Fundstücke, wie etwa der Hasenschädel oder die Habichtsfeder. Nachdem wir uns gestärkt hatten, durften wir unter Anleitung von Herrn Engeßer Lärchen und Eiben einpflanzen. Natürlich benötigten die kleinen Bäumchen auch einen Schutz, damit sie nicht von Rehen verbissen werden. Auch das war unsere Aufgabe und viele Schüler konnten zeigen, wie geschickt und stark sie sind.
Der Bus war schon im Anrollen, als wir inmitten von  Buchen noch das Spiel „Luchs und Reh“ ausprobierten: Ein Schüler, unser Reh, bekam die Augen verbunden und stand im Kreis der Luchse, die wir anderen darstellten. Nun mussten wir versuchen uns anzupirschen...... Niemandem gelang es, denn das raschelnde Buchenlaub verriet uns sofort. Unser „Reh“ hörte uns und hätte natürlich rechtzeitig fliehen können.

Ostwind“ bläst  Informationen durch die Klasse 6 c

Einige Wochen später erhielten wir noch mehr Informationen über den Bau von Windkraftanlagen. Besonders interessant war für uns, dass Herr Christoph Markl-Meider, der die Öffentlichkeitsarbeit bei der Firma „Ostwind“ betreibt, uns auch einen Film mitgebracht hatte, so dass wir endlich sehen konnten, wie diese riesigen Windräder gebaut werden.
Die Firma „Ostwind“ plant und organisiert den Bau von Windkraftanlagen schon seit ca. 20 Jahren und ist eine der 10 größten Firmen dieser Art in Europa. Auch alle Fragen, die wir vorbereitet hatten, durften wir stellen und so noch mehr Einblick in die Arbeit mit „dem Ostwind“ gewinnen. Herr Markl-Meider hatte auch noch Geschenke mitgebracht: Kleine Windrädchen, an einem Bleistift befestigt, und Seifenblasen. Beides ließen wir dann zum Abschluss im Pausenhof vom Ostwind treiben.
Wenn Sie noch mehr wissen und sehen wollen, dann schauen Sie die Fotos auf der Homepage unserer Schule an bzw. folgen Sie den nachstehenden Links: 

www.weinbergerschule.de

www.ostwind.de/unsere-projekte/wind/zieger.html

www.ostwind.de

Klasse 6 c mit der Klassenlehrerin Sigrid Dietl
 

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 Informationen zu den Fotos bzw. Unterschriften

  1. Ein Reporterteam macht Notizen
  2. Berechnungen zum Platzbedarf eines Windrades
  3. Die Technik im Windrad zeigt den erzeugten Strom
  4. Messen mit Schrittlängen in feuchter Erde
  5. Das "Adlernest" entsteht
  6. Power ist gefragt
  7. Auch Mädels können den Hammer schwingen
  8.  Forstbetriebsleiter Erwin Engeßer erklärt die Wichtigkeit von Schutzgittern für die kleinen Bäumchen
  9.  Kritischer Blick einiger interessierter Jungs
  10. Das Spiel "Luchse und ein Reh"
  11. Herr Christoph Markl-Meider ergänzt viele interessante Details zum Bau der Windkraftanlagen
  12. Herr Christoph Markl-Meider beantwortet viele Fragen zum Thema Windkraftanlagen
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