Berufsorientierung und Anforderungen an zukünftigeAuszubildende

Ein außergewöhnlicher Elternabend fand in der Mittelschule Weinbergerstraße statt. Eltern und Schüler der siebten bis neunten Klassen waren eingeladen, sich mit dem Thema „Schlüsselqualifikationen für den Ausbildungsbeginn“ zu befassen. Als Referenten stellte Schulleiterin Petra Zeitler Marie Staudigl, Berufsberaterin und Diplom-Pädagogin, sowie Kurt Walther, Diplom-Betriebswirt vom Kompetenzzentrum Bau vor.

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  Stand: 07.02.2011

In ihrer Begrüßung wies Rektorin Zeitler auf die Veränderungen im Arbeitsleben hin. Die Schulabgänger stünden einer vielschichtiger gewordenen Berufswelt gegenüber. Sie freute sich über den zahlreichen Besuch der Veranstaltung, denn gerade die Eltern seien als Partner bei der Berufswahl ihrer Kinder unverzichtbar.

Dies bestätigte auch Marie Staudigl und gab viele konkrete Tipps zur Hilfestellung. „Sprechen Sie mit Ihren Kindern, fragen und ermutigen Sie sie bei der Entscheidungsfindung!“ Gerne könnten Eltern ihre Schützlinge zur Berufsberatung begleiten. Marie Staudigl wies auf die vielfältigen Angebote und Informationen der Agentur für Arbeit hin, die sich im Internet aber auch in Papierform finden. Eine frühzeitige Entscheidung sei wichtig, ebenso wie das rechtzeitige Bemühen um ein gutes Zeugnis schon der achten Klasse.  

Kurt Walther gab zunächst einen Überblick über die Berufe in der Bauwirtschaft. „Wir brauchen nicht nur Ingenieure, sondern auch Facharbeiter;“ warb er für die Baubranche. Auch er betonte die Wichtigkeit der sogenannten „Soft Skills“ wie Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit, Flexibilität und Teamfähigkeit. Hier sollten die Eltern Vorbild sein und auf die Umgangsformen ihrer Kinder achten.

Natürlich spielten auch die Noten eine Rolle - vor allem in den Kernfächern -  doch auch an den Lernfächern sehe man, ob ein junger Mensch fleißig sei.

Walther ermunterte die Schüler, sich für einen Bauberuf zu entscheiden. Es werde viel mehr geboten als nur Maurer und Betonbauer.

Einig waren sich alle Teilnehmer über die Wichtigkeit, eine Ausbildung zu beginnen. Mit Hilfe von Schule, Kooperationspartnern aus den Betrieben und den Elternhäusern könne jeder Jugendliche an einen Beruf herangeführt werden.

Bericht und Bilder: Bettina Herre, Lin

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